Die Jakobuspilgergruppe der Katholischen Kirche Aalen war vom 26.8. bis zum 1.9.2026 auf einem Jakobuspilgerweg in Ostbayern unterwegs. Wir pilgerten mit einer Gruppe von 21 TeilnehmerInnen in 7 Tagen von Regensburg über Kelheim nach Eichstätt auf einer Wegstrecke von 101 km.
Pfarrer Wolfgang Sedlmeier spendete uns zum Start in aller Frühe am Bahnhofvorplatz in Aalen den Reisesegen. Wir hatten dabei die Gelegenheit, uns bei ihm persönlich zu verabschieden. Mit der Bahn ging es dann über Nürnberg nach Regensburg, wo wir uns alle zum Startimpuls in der Katholischen Akademie trafen. Anschließend hatten wir Zeit, die prächtige mittelalterliche Stadt mit ihren Brücken und den Inseln entlang der Donau zu erkunden. Am 2. Pilgertag durchstreifen wir nochmals Regensburg in östlicher Richtung und besichtigten die Basilika St. Emmeram, das Schloss Thurn und Taxis und die Schottenkirche St. Jakob mit dem romanischen Portal. Wir überquerten dann die Donau und übernachteten in Sinzing. Am 3. Tag pilgerten wir von dort aus nördlich der Donau bis nach Kelheim. Am 4. Tag ging es nach dem Konventamt und dem Frühstück im Kloster mit der Seilfähre wieder auf die nördliche Seite der Donau. Nach wenigen Kilometern erreichten wir an der Donau die Stelle, an der der römische Limes endete. Unser Jakobusweg verlief dann von der Donau aus bis nach Eichstätt in der Nähe dieses Limes. Nach der Übernachtung in Hagenhill pilgerten wir am 5. Tag durch den Köschinger Forst, ein großes Waldgebiet im Norden von Ingolstadt, und kamen bis Stammham. Der Jakobusweg ist auf dieser Waldstecke mit vielen Stationen schön gestaltet, die zu religiösen Themen anregen und die wir auch zum Verweilen genutzt haben. Am 6 Pilgertag hatten wir von Stammham bis Eichstätt unsere
längste Tagesetappe von etwa 24 km. Nach etwa 2/3 des Weges erreichten wir bei dem Ort Pfünz das Altmühltal und pilgerten dann entlang der Altmühl bis nach Eichstätt, wo wir in der Abtei St. Walburg bei den Benediktinerinnen gut untergebracht waren. Am Vormittag des letzten Tages führte uns eine Stadtführerin durch die Abteikirche, durch die barocke Innenstadt mit dem Dom und durch die fürstbischöfliche Residenz. Dann pilgerten wir über die Willibaldsburg zum Bahnhof Eichstätt und fuhren von dort aus mit der Bahn über Donauwörth zurück nach Aalen.
Wir hatten einen schönen und interessanten Pilgerweg bei bestem spätsommerlichem Wetter. Nur in der Gegend von Kelheim gab es am Nachmittag ein paar kurze Regenschauer. Unser Pilgerweg wurde unterwegs täglich mit verschiedenartigen geistlichen Impulsen gestaltet, die abwechselnd aus der Pilgergruppe erstellt und vorgetragen wurden.
Einladung zum Nachtreff:
Die Pilgergruppe trifft sich am Samstag, 31. Oktober, um 15 Uhr in der Aalener Kolpinghütte zu einer Nachbesprechung und Planung für 2027.
Gäste und Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.
Text/Bild: Hans Bihr



