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Als seinerzeit nach dem Fall der Mauer Füchtlinge in Massen zu uns in den Westen strömten, wurde in Aalen die Weidenfeld-Turnhalle in beengten Verhältissen zur Notunterkunft für viele „Ossis“.
„Da müssen doch auch wir etwas tun“, sagten damals die Mitglieder des Missionsausschusses der Gemeinde St. Maria, und luden spontan zu einem Begegnungsnachmittag ins Salvatorheim ein. Daraus wurde eine Tradition. Also ein jährlicher Treff zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, der später bis heute „Friedensfest“ genannt wird und regen Zuspruch findet. Vor allem bei den Familien aus unterschiedlichen asiatischen und afrikanischen Ländern. Bei Gesang, Musik, tänzerischen Vorführungen und bester Bewirtung. Wie am letzten Samstag wieder. Dumpfer Trommelwirbel einer Gruppe aus Kamerun mit Paul Nillong an der Spitze, ehe Hans Bihr als Leiter des Organisationsteams ein herzliches Grußwort entbot und besondes auf das Spiel- und Bastelangebot für die Kinder unter Anleitung von Frau Herzog und Frau Krauß, sowie der Ministranten hinwies. Viel Beifall gab es dann für die graziösen tänzerischen Vorführungen der jungen Tamilen in ihren exotischen Gewändern. Für heiße deutsche und türkische Rhythmen sorgten in bewährter Weise Jugendreferent Martin Kronberger und Ysasun Öztürk. Hoch her ging es die ganze Zeit an der Getränkebar und in der Küche, aus der fleißige Helferinnen Kaffee, Tee und ein Vesper servierten. Mit Beifall und einem Segenslied wurde ein erlebnisreicher Begegnungsnachmittag beendet.

Text/Fotos: Erwin Hafner