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Vor 9½ Jahren kam zu uns ein „Neuer Pfarrer“, sein Name: Wolfgang Sedlmeier. Aus der deutschen Gemeinde in Paris, hieß es damals, kommt er. Aus einer relativ kleinen Gemeinde in Paris nach Aalen in eine Seelsorgeeinheit, bestehend aus drei Gemeinden. Da muss sich ein Pfarrer erst mal wieder daran gewöhnen. Er brachte auch seine Vorstellungen zu verschiedenen Themen gleich in die verschiedenen Gruppen ein. Dabei waren alle etwas überrascht, wie durchsetzungsstark unser „Neuer“ sein konnte. Er hatte anfangs schon einiges ins Rollen gebracht, daher packte er auch anfangs nur zögerlich seine Umzugskartons aus. Über die großen Taten wie z.B. Kirchenrenovierung St. Maria, Erhalt der Augustinuskirche und die Gründung der Mitmachkirche wurde ja immer ausführlich berichtet. Aber die nicht so „pressetauglichen“ Taten gab es auch. Da war zum Beispiel: unsere drei Ordensschwestern, die, nach Beendigung ihres aktiven Berufslebens, eigentlich ins Mutterhaus zurückkehren sollten. Da hatte Pfr. Wolfgang Sedlmeier die Idee, eine „Betende Präsenz“ einzurichten, welche den Schwestern übertagen werden sollte. Die Generaloberin,
Sr. Elisabeth Halbmann, befürwortete das Vorhaben, und somit bleiben unsere Schwestern in Aalen. Eines seiner Hobbys ist der „Gartenbau“. Hinter dem Pfarrbüro wachsen seit der Anwesenheit unseres Pfarrers allerlei Arten von Gemüse. Sogar Bäume hat er gepflanzt: einen Maronenbaum im Garten neben dem Pfarrbüro, einen Williams-Christ-Birnbaum beim Eingang zur Pfarrerswohnung in St. Maria.
Nun hat er uns im Frühjahr alle überrascht, dass er noch einmal seine Wirkungsstätte wechseln will. Seine Gründe für seinen Wechsel hat er uns ja schon berichtet: er möchte meiner Einschätzung nach „langsam vom Gas“ gehen und nicht mit Vollgas in zwei Jahren in den Ruhestand wechseln.
Lieber Pfarrer Wolfgang Sedlmeier, es sei dir gegönnt, dass unser Bischof Klaus Krämer dir den Wechsel als Pfarrvikar zugesteht. Ich kann dir sagen, an deiner neuen Wirkungsstätte wirst du schon voller Vorfreude erwartet. So wünscht dir unsere Seelsorgeeinheit alles Gute, Gesundheit, Gottes reichen Segen und nicht mehr so viel Stress.


Wolfgang Reichhardt, Gewählter Vorsitzender