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Seit 82 Jahren gilt die Erinnerung einer Nachtund-Nebel-Aktion der damals von den Nazis verbotenen Jugend unter Leitung von Anton Geiger, der im letzten Jahr im Alter von 100 Jahren verstorben ist. Sie stellten ohne Erlaubnis auf der „Schwabenliesel“ (Dreikönigsfelsen) am Langert ein Kreuz auf – als Symbol des Widerstands gegen das NS-Regime. Eine Tafel „Für unsere gefallenen Helden“ gewährleistete den Bestand des Keuzes.
Jetzt versammelte sich am Kreuz wieder eine stattliche Zahl von Kolpingsmitgliedern unter der Regie des Vorsitzenden Martin Joklitschke zu einem Wortgottesdienst, bei dem Pastoralreferentin Karin Fritscher mit dem Gedenken die Sehnsucht nach Frieden verband. Dass noch am selben Abend mit Otto Harsch der letzte noch lebende Kreuz-Errichter von 1944 sterben würde, konnte keiner ahnen.

Text/Foto: Erwin Hafner