An Pfingstmontag ist es wieder so weit: die „pilgernde“ Marienstatue „Vergine del Rosario di Pompei“ kehrt nach zehn Jahren zur Freude aller Italienerinnen und Italiener des Dekanates Ostalb in die italienischen Gemeinden „Maria ss.ma Immacolata“ in Aalen und „San Giovanni Bosco“ in Schwäbisch Gmünd ein.
Bischof Georg Moser (1923 – 1988) ließ die Marienstatue in den 1980er Jahren anfertigen und schenkte sie den Italienern seiner Diözese. Seit dieser Zeit wandert die Marienstatue Jahr für Jahr zu den Gläubigen in eine der 35 italienischen Gemeinden unserer Diözese. Bei der jährlichen Diözesanwallfahrt aller Italiener an Pfingstmontag wird die Marienstatue mit einem festlichen Gottesdienst im Zwiefalter Münster „Unserer Lieben Frau“ ausgesandt und beim anschließenden Beisammensein im Festzelt feierlich übergeben. Es ist eine große Ehre, die Marienstatue „Willkommen heißen“ zu dürfen. Dabei geht es nicht so sehr darum, eine schöne Statue zu empfangen. Diese ist ein hilfreiches, äußerliches Zeichen, um die Gegenwart Marias in der persönlichen Beziehung tiefer zu entdecken, um mit Maria weiter auf dem Weg des Glaubens voranzuschreiten und durch Maria zur innigen Begegnung mit Jesus Christus geführt zu werden.
Versammelt um die Statue – um Maria, wie die damalige, vor 2000 Jahren pfingstliche Gemeinde – sind auch wir eingeladen zum persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet für unsere eigenen und für die Anliegen der Welt. Maria hat die Gläubigen beständig durch 2000 Jahre Kirchengeschichte begleitet. Sie ist Mutter der Kirche, Bild und Vorbild zugleich. Vertrauen wir uns ihr an, besonders auch in dieser Zeit der Erneuerung des diözesanen Weges. Sie kann Unterstützung und Ansporn sein für geistgewirkte Entscheidungen, die uns als Zeuginnen und Zeugen des Glaubens bestärken mögen.
Die Marianstatue wird bei uns vom 25.5. bis einschließlich 11.10.2026 in der Heilig-Kreuz-Kirche zu Gast sein, wo man sie besuchen und verehren kann.
Italienische Gemeinde Maria santissima Immacolata



