um 19 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus, Friedhofstraße 5, Aalen
und um 19 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Unterrombach
Welch eine vertrauensvolle Einladung zum Weltgebetstag 2026 wird hier von den Christinnen in Nigeria ausgesprochen! Sie gilt uns allen gemeinsam im Vertrauen auf Jesus Christus. Dieses Motto erzählt von Hoffnung, aber auch von den Sorgen und Bedrohungen im Alltag.
Nigeria ist ein Land der Superlative mit vielen Kulturen, Sprachen und Religionen, aber auch mit Spannungen und blutigen regionalen Konflikten.
Auf dem Land tragen die Frauen Lasten tatsächlich auf dem Kopf, aber es gibt ebenso unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das gilt auch in den Städten, obwohl dort das Leben anders ist. Denn Nigeria mit seiner gut 230 Millionen zählenden Bevölkerung ist vielseitig, ein aufstrebendes Wirtschaftsland, ein Schwellenland.
Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger und Armut. Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.
Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen. Auch in diesem Jahr feiern wir gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.
Kommt! Bringt eure Last.
Birgitta Pfeil



