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Die diesjährige Klausurtagung des Kirchengemeinderats führte uns am Freitagnachmittag nach Kirchheim am Ries. Noch vor dem offiziellen Beginn spazierten wir gemeinsam in die nahe gelegene Anlage des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, wo uns die wegen Renovierung geschlossene Kirche aus dem 14. Jahrhundert spontan durch einen Kollegen des Kirchengemeinderats Kirchheim geöffnet und vorgestellt wurde.
Nach dem Abendessen sorgten ein Schätzspiel und eine unkonventionelle Vorstellungsrunde für eine offene Atmosphäre und ausgelassene Stimmung im Gremium. Die Pinnwand zum Thema „Wir in St. Bonifatius“ war schnell gefüllt, als es darum ging, unsere Gruppierungen und Aktivitäten zu benennen, und es wurde wieder einmal deutlich, wie vielfältig unsere Gemeinde aufgestellt ist und wie viele Talente sich in die lebendige Gemeinde einbringen. Nach einem gemeinsamen Lied verabschiedeten uns die beiden diözesanen Moderatorinnen in den Feierabend, der in lustiger Runde in der Gastwirtschaft genossen wurde.
Bei der ersten Arbeitseinheit am Samstag stand im Fokus, wie wir unsere Gemeinde weiterbauen können, wie Gruppierungen gestärkt und unterstützt werden können und welche Möglichkeiten es gibt, entstandene Lücken zu füllen. In Kleingruppen kamen wir über Kirchenaustritte ins Gespräch und hielten Projektideen fest, die weiterentwickelt werden können.
Sehr konkret ging es in der Runde „Spendenaktionen für die Renovierung St. Bonifatius“ zur Sache. Zwischen A wie Altpapiersammlung und Z wie Zweckgebundene Spenden füllten sich die Karteikärtchen rasch. Viele Vorschläge und Aktionen werden in den nächsten zwei Jahren sicherlich konkrete Formen annehmen und über den engen Gemeindekreis hinaus hoffentlich nicht nur für ein hohes Spendenaufkommen, sondern auch für Geselligkeit, Spaß und kulinarischen Genuss sorgen. Dass jedes Gemeindemitglied eingeladen ist, Ideen, Aktionen und Hilfe einzubringen und zur Erhöhung des einzurichtenden Spendenbarometers beizutragen, versteht sich von selbst.
In der Abschlussreflexion wurde deutlich, dass alle Räte die Klausurtagung als wertvoll und gewinnbringend ansahen, sodass wir mit den konkreten Ergebnissen der Arbeit in der Tasche am späten Samstagnachmittag befriedigt nach Hause fuhren.

Text: Anne Henze
Bild: Martina Meinert