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Babylonisches Sprachengewirr? Keinesfalls, obwohl sich Wahl-Aalener aus mehr als einem Dutzend Nationen als Gäste des alljährlichen Friedensfestes der katholischen Gemeinde im Saal von St. Maria eingefunden hatten. Als mittlerweile leidlich Deutsch Sprechende erlebten sie einen vergnügten Begegnungsnachmittag.
Auch wenn sich die angestammten Aalener noch ein bisschen schwer taten, mit den ausländischen Gästen auf Tuchfühlung zu gehen, so überraschte der Vorsitzende Hans Bihr als Physiker umso mehr, als er die Gäste mehrsprachig, sogar auf Arabisch, begrüßte.
Nach einem dumpfen Trommelwirbel eines Kameruner Quartetts führte Jugendreferent Martin Kronberger locker durchs abwechslungsreiche Programm. Unter temperamentvoller Leitung von Jürgen Nennemann animierten die „Neuen Töne“ mit volkstümlichen Weisen zum Mitsingen und Mitschunkeln. Etwas schüchtern, aber umso inbrünstiger sang die kleine Nhung auf Vietnamesisch die Botschaft „Gott wird einen Weg finden“. Dann wurde es erst recht exotisch: mit dem Liebreiz der tänzerischen Darbietungen der Aalener tamilischen Schule, für die es brausenden Beifall gab.
Die vielen Kinder aber konnten sich im Untergeschoss des Gemeindehauses unbeschwert von Zwängen nach Herzenslust austoben. Oder unter Anleitung basteln und malen. Oder sich am Schminktisch der Malteser-Jugend ein neues Outfit zulegen lassen.
Nicht zu vergessen die vorzügliche Bewirtung durch die Mitglieder des Ausschusses Mission-Entwicklung-Frieden sowohl zur Kaffeestunde mit gespendeten Kuchen und zum Vesper mit Rindsbratwürsten.

Text/Bild: Erwin Hafner