das ist das erste Mal, dass ich die Arbeitsstelle wechsle, aber in der Gemeinde bleibe. Seit September 2016 bin ich in Aalen – und ich werde weiterhin in Aalen leben und Ihnen begegnen, aber ich arbeite jetzt nur noch in der Klinik.
Ich kann mich noch entsinnen, dass für einen Kuchen beim Stehempfang zu meiner Begrüßung (vor der Salvatorkirche) jemand einen Satz meines Vorstellungsartikels aus den Kimi aufgegriffen hatte: „Ich habe keine Macken, das sind alles special effects“. Inzwischen haben Sie meine special effects kennen und ertragen gelernt, zu denen nicht nur gehört, dass ich vor allem im Gottesdienst viel zu schnell spreche. Dafür möchte ich Ihnen danken. Danken möchte ich Ihnen auch für viele fruchtbare Begegnungen, für lobende Worte nach manchen Predigten, für Ihre Geduld, weil ich mir Namen nur schwer merken kann, für ein Lächeln in der Stadt, für freundliche Worte zu meiner Verabschiedung, kurz, für den gemeinsamen Weg mit Ihnen.
Das eine oder andere ist weiterhin möglich, auch wenn ich nicht mehr „Ihre“ Pastoralreferentin bin. Gestern sagte Herr Steinert bei meiner Verabschiedung: sie wird ja weiterhin mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren.
Aber entschuldigen möchte ich mich auch für Verletzungen, die ich verursacht habe, und für Kränkungen, die ich nicht bemerkt habe.
Zu guter Letzt wünsche ich Ihnen, oder besser uns, dass wir weiterhin als Einzelne und als Gemeinde weiterbauen am Reich Gottes.
Text: Karin Fritscher
Bilder: Brigitte Dobler







