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Ganze Arbeit haben die Arbeiter der Firma Soll aus Augsburg geleistet. Sie haben das Gerüst bis zur Turmspitze, 57 Meter, genauer gesagt über das Kreuz hinaus, gebaut. Nachdem das Gerüst-Bauwerk eingehend begutachtet war und auch die Statik sowie die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen geprüft waren, konnte das Gerüst freigegeben werden. Jetzt können sich die Fachleute den Turm und die Kupferbeplankung genau ansehen und die notwendigen Arbeiten vorbereiten. Besonderes Augenmerk muss auf das Turm-Kreuz gelegt werden. Seit 109 Jahren wurde es nicht mehr von Menschenhand berührt. Nur die Tauben haben es für sich entdeckt. Vom Boden aus, kaum sichtbar, sind nun die großen eisernen Buchstaben Anno Domini 1912 (A.D. 1912) zu sehen. Die Grundsteinlegung der Salvatorkirche fand im April 1912 statt. Bereits im November 1913 konnte die Kirche eingeweiht werden. Eine tolle Leistung! Doch nicht nur an der Turmspitze geht es weiter. Auch die Monteure der Glockenfachfirma Perner aus Passau sind dabei, den Glockenstuhl auf sechs neue große Schwingungsdämpfer zu setzen. So wird verhindert, dass die Schwingungen auf das Mauerwerk des Turmes übertragen werden. In der kommenden Woche werden die Eichenjoche an die Glocken montiert. Hier ist viel Muskelkraft erforderlich, da z.B. allein das Joch 400 kg wiegt. Der Klöppel der großen Christusglocke bringt 180 kg auf die Waage. Außen am Turm wurden die Schadstellen im Putz beseitigt. Diese ausgebesserten Stellen müssen nun trocknen, bevor der Oberputz aufgebracht werden kann. Auch hier muss dann vor dem Farbanstrich die Trocknung abgewartet werden.

(Fortsetzung folgt)

Helmut Erhardt

Spenden für den Salvatorturm unter:
Katholische Gesamtkirchenpflege Aalen, DE15 614 500 5001 1000 4408
Verwendung: Salvatorturm