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Afrika-Sonntag der Gemeinde St. Maria in St. Elisabeth
„Vor 35 Jahren bin ich als Weltverbesserer nach Afrika ausgezogen. Und bin als Missionar in die Heimat zurückgekehrt – in ein Land, dessen Menschen scheinbar nicht mehr gottfähig (P. Delp) sind und sich ein lautloser Auszug aus der Kirche vollzieht“, bekannte Bruder Hans Eigner von den Ellwanger Comboni-Missionaren in seiner eindringlichen Predigt. Welcher Gegensatz zu Afrika, wo Bruder Hans in den kleinen christlichen Gemeinschaften in den Slums von Nairobi und im kriegsgebeutelten Südsudan ein Glaube, dass Gott DA ist, begegnet ist. Vielleicht biete die Pandemie bei uns die Chance, dass wir auf unsere Beziehung zu Gott schauen und uns fragen, was ER uns heute sagen will.
Der Vorsitzende des Ausschusses Mission-Entwicklung-Frieden, Hans Bihr, dankte dem Comboni-Bruder für sein Glaubenszeugnis und wies auf die Partnerschaft von St. Maria mit der Gemeinde in Opit/Uganda hin. Dort unterstütze man mit Spenden seit drei Jahren den Bau eines Kindergartens und einer Schule. Während der Pandemie würden von Unterernährung und Krankheit betroffene Familien mit Überbrückungshilfen unterstützt. Nach dem Gottesdienst wurden für die vielfältige sozialpastorale Arbeit der Comboni-Missionare in Ostafrika 500 € gespendet.


Erwin Hafner/Diakon Michael Junge

Foto: Beim Afrika-Sonntag in St. Elisabeth – von rechts Bruder Hans Eigner, Pfarrer Maywurm, Diakon Junge, MEF-Vorsitzender Hans Bihr und zwei Ministrantinnen.(-afn-)