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Erste Hilfe ist nicht nur für Verletzungen des Körpers wichtig, sondern auch für die Seele. Herzdruckmassage und stabile Seitenlage kennen die meisten aus einem Erste-Hilfe-Kurs. Aber, wie reagiert man am besten, wenn eine nahestehende Person in eine psychische Krise gerät? Wen kann man da anrufen?
Unser Bundesland hat eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen eingerichtet. Unter der kostenfreien Nummer 0800/3773776 gibt es täglich von 8 bis 20 Uhr psychosoziale Beratung.
Unsere Diözese hat zwei Krisentelefone, die unter 07472/16910-10 oder -20 werktags von 8.30-16.30 Uhr besetzt sind. Eine weitere wichtige Telefonnummer bleibt die der Telefonseelsorge. Die Seelsorger unterstützen unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 rund um die Uhr Menschen in psychischen Notlagen.
Die sogenannte „Nummer gegen Kummer“ ist ein kostenfreies Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern in ganz Deutschland. Die Mitglieder des Vereins möchten für Kinder, Jugendliche, ihre Eltern und andere Erziehungspersonen Gesprächspartner sein, besonders dann, wenn andere fehlen.
Das Kinder- und Jugendtelefon ist von Montag bis Samstag (14 bis 20 Uhr) unter 0800/1110333 anonym und kostenlos erreichbar. Jeden Samstag zwischen 14 und 20 Uhr beraten außerdem Jugendliche andere Jugendliche, unter der Nummer 116111. Unter www.nummergegenkummer.de können Kinder und Jugendliche auch mit Experten chatten oder mailen.
Für Eltern, Großeltern und andere Erziehende gibt es das Elterntelefon unter 0800/1110550, anonym und kostenlos montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und zusätzlich dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr. Die Beraterinnen und Berater der „Nummer gegen Kummer“ sind erster Ansprechpartner für alle Fragen, Probleme und in besonders kritischen Situationen.

Diakon Michael Junge

Foto: Peter Weidemann-pfarrbriefservice